Fallbeispiele für Print-Produkte

Wege zum perfekten Text

Der große Vorteil beim TandemTexten: Sie können die Arbeitsweise und die Kosten selbst bestimmen. Wie viele Spielarten des TandemTextens es in der Praxis gibt, zeigen Ihnen diese Beispiele für Flyer und Broschüren.

TandemTexten kennt viele Spielarten, die zum perfekten Text führen.

Flyer für einen Coach, Neugründung

Situation:

P. möchte sich auf einer Fachmesse für Personalwesen mit einem Flyer bekannt machen. Sie hat ihn bereits fertig getextet, ist aber unzufrieden. Recht hat sie: Man erfährt dort viel über ihren bewegten Lebenslauf, liest viele Allgemeinplätze über Coaching – aber wenig, was sie eigentlich macht und wozu es gut ist.
TandemTexten:

  1. Ich mache einen Mini-Positionierungs-Workshop. Wir knüpfen an ihre Coaching-Erfolge aus ihrer Angestelltenzeit an: Wem konnte sie helfen? Was hat sie genau gemacht? Was haben ihre Klienten zurückgemeldet? Welche Themen kann sie besonders gut behandeln? Welche neuen Ziele haben sich aus ihrer aktuellen Ausbildung ergeben?
  2. Im zweiten Schritt lasse ich sie alle Fragen aufschreiben, die mögliche Klienten im Erstgespräch haben könnten. Und die Antworten dazu.
  3. Nun haben wir konkretes Material und können wählen, was in den Flyer kommt.
  4. P. textet den Flyer noch einmal neu.
  5. Ich schaue mir den fertigen Text an, habe einige Verbesserungsvorschläge, die sie einarbeitet.
  6. P. hat nicht nur einen Flyer sondern bereits das Material für die künftige Homepage. Außerdem kann sie nun in Gesprächen überzeugend auftreten, weil sie sich auf kritische Fragen gründlich vorbereitet hat.

Ergebnis:

6-spaltiger Flyer innerhalb von 3 Tagen, 4 TandemTexter-Stunden

Flyer für eine Wohnagentur, etabliert

Situation:

Die Agentur möchte sich als Anlaufstelle für Wohnungen in Hamburg bekannt machen – bei Anbietern wie auch bei Suchenden. Man ist viel beschäftigt und möchte den gesamten Herstellungsprozess an mich abgeben.
TandemTexten:

  1. Wir merken im Gespräch: Es ist schwierig, alle drei Interessengruppen in einem Flyer zu bedienen: 1) Anbieter von Kurzeit-Wohnungen, 2) Anbieter von Dauermietwohnungen, 3) Wohnungssuchende. Statt einem einzigen Flyer schlage ich drei Postkarten vor, die so gestaltet werden, dass man sie als Set wahrnimmt.
  2. Ich notiere mir alle Fragen, die ich als Anbieter und als Suchender hätte – vor allem Fragen nach dem Nutzen, den ich von einer Zusammenarbeit mit gerade dieser Agentur hätte.
  3. Ein halbstündiges Telefonat mit dem Klienten beantwortet diese Fragen.
  4. Ich texte.
  5. Der Klient fügt kleinere Korrekturen hinzu.
  6. Ich biete dem Klienten 3 Grafikdesigner zur Auswahl, mit denen ich bereits zusammengearbeitet habe. Sie wählen und wir stellen die Postkarten fertig.

Ergebnis:

3 DIN-lang Postkarten innerhalb von 7 Tagen, 7 TandemTexter-Stunden

Flyer für eine Trainergemeinschaft, 2 Personen, neues Produkt

Situation:

Klient wird ein neues Tool zum Moderieren von Teambesprechungen auf einer Messe vorstellen und möchte anschließend einen Flyer verteilen. Texte sind bereits fertig, wirken aber im Vergleich zur Begeisterungsfähigkeit der Klienten hölzern und abstrakt. Auch das Produkt wird kaum greifbar.
TandemTexten:

  1. Im Gespräch konzentrieren wir uns noch einmal darauf, welche Probleme das neue Produkt tatsächlich löst und wie wir das Produkt am besten verpacken: Einmaliger Workshop? Begleitung in Teambesprechungen? Coaching für die Teamleader? Wir basteln an Bezeichnungen, Formaten und Preisen.
  2. Zweite Herausforderung: Der Flyer soll auf der Messe nicht sofort im Müll landen.
  3. Ich rege an, etwas von dauerhafterem Nutzen zu drucken als „nur Werbung“.
  4. Wir gelangen schließlich zu einem unterhaltsamen Selbsttest: „Welchen Meeting-Typ haben Sie?“ Dadurch gelangt man zu vier Szenarien von unproduktiven Meetings.
  5. Wir vergleichen die Angebote von Internet-Druckereien. Der Klient wählt statt einem Standard-Falzflyer einen A3-Karton. Vorne die Selbsttest-Fragen, hinten die Auswertung und die Produktvorstellung.
  6. Klient textet alleine weiter, ich ergänze und veredle.

Ergebnis:

A3-Plakat, beidseitig, innerhalb von 3 Tagen, 4 TandemTexter-Stunden

Broschüre für einen Kunststoffdosen-Hersteller, 70 Mitarbeiter, etabliert

Situation:

Eine dreisprachige Broschüre soll entstehen. Kunde ist Innovationsführer bei Dosen für Lebensmittel. Er hat die Produktion der Broschüre komplett an den Grafikdesigner abgegeben, der mich ins Boot holt.
TandemTexten:

  1. Wir experimentieren mit der Dramaturgie. Herausforderung: Kunststoffdosen sind visuell nicht besonders aufregend, es gibt aber viel Spannendes über sie zu berichten.
  2. Wir stellen empfindliche Lebensmittel als attraktive Comicfiguren dar und lassen sie in diesen Dosen wohnen. So können wir die Vorzüge der Dosen aus der Sicht ihrer anspruchsvollen Bewohner erzählen. Leitprinzip der Broschüre werden die verschiedenen Produkteigenschaften, zu denen die Figuren ihre Kommentare abgeben.
  3. Kurze Telefonate mit dem Produktionsleiter garantieren die Richtigkeit der Aussagen.
  4. Die Dreisprachigkeit zwingt zu Wortgeiz. Ich kürze, streiche, verdichte.
  5. Mit meinem Netzwerk produziere ich die französische und englische Übersetzung und koordiniere den dreisprachigen Text.

Ergebnis:

16-seitige Broschüre innerhalb von 22 Tagen, 20 TandemTexter-Stunden